Ab sofort keine Ausgangsbeschränkungen mehr in Stuttgart

(LHS) Die coronabedingten Ausgangsbeschränkungen gelten in Stuttgart ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr. Das hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Donnerstag, 11. Februar 2021, bekanntgegeben.

Verwechslungsgefahr – die Freien Wähler Stuttgart kandidieren nicht für den Landtag

(FW) Zur Landtagswahl am 14. März 2021 tritt eine Partei mit dem Namen „Freie Wähler“ an. Der seit 1953 bestehende Freie Wähler Kreisverband Stuttgart e.V. stellt klar, dass er in keinerlei Verbindung zu dieser Partei und ihren in Stuttgart antretenden Kandidaten steht.

„Europäischer Tag des Notrufs“ am 11. Februar

(PM) Sind Menschen schwer verletzt oder erkrankt, ist eine medizinische Versorgung notwendig. Besonders bei einer Bewusstlosigkeit oder einem Atemstillstand kommt es darauf an, frühzeitig den Rettungsdienst zu rufen, um eine schnelle notfallmedizinische Versorgung zu gewährleisten.

Adventsmarkt der „Himmlischen Schwestern“

(STE) Beim Adventsmarkt der „Himmlischen Schwestern“ der Stephanusgemeinde war am vergangenen Samstag, 5. Dezember 2020, von 13 bis kurz vor 19 Uhr reger Betrieb.

Einspritzdüsen aus Wohnmobilen ausgebaut – Zeugen gesucht

(ots) – Unbekannte haben zwischen Freitag (30.10.2020) und Dienstag (03.11.2020) Einspritzdüsen aus Wohnmobilen ausgebaut, die in der Turbinenstraße abgestellt waren.

Die Diebe gelangten zwischen Freitag, 23.45 Uhr und Dienstag, 14.30 Uhr auf das umzäunte Werksgelände und machten sich an den Wohnmobilen zu schaffen. Offenbar bauten sie bei zehn Wohnmobilen insgesamt 40 Dieselinjektoren fachmännisch aus. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt mit ihrer Beute. Die Düsen haben einen Wert von rund 30.000 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 8 Kärntner Straße unter der Rufnummer +4971189903800 zu melden.

Telefontrickbetrüger erbeuten Schmuck und Bargeld

(ots) Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei eindringlich vor Telefontrickbetrügern. In den letzten Tagen versuchten die Täter vermehrt mit den Maschen “Falsche Polizeibeamte” und “Enkeltrick” an das Hab und Gut von Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Stadtgebiet Stuttgart zu gelangen.

Seit Anfang September 2020 haben sich fast 200 Betroffene bei der Polizei gemeldet, die von den Betrügern angerufen worden sind. Allein in den letzten beiden Tagen sollen sie mindestens 50 Stuttgarter kontaktiert haben. Die Polizei geht davon aus, dass sich derartige, betrügerische Anrufe auch in den kommenden Tagen fortsetzen werden.

Am Donnerstag (29.10.2020) haben die unbekannten Täter eine 86 Jahre alte Frau um Bargeld und hochwertigen Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro betrogen. Die Betrüger kontaktierten im Laufe des Vormittags die 86-Jährige aus dem Stuttgarter Westen. Einer der Täter gab sich als vermeintlicher Polizeibeamter aus und behauptete, dass ein Überfall auf die Seniorin bevorstehe. Durch geschickte Gesprächsführungen brachte er die Frau dazu, hochwertigen Schmuck und Bargeld vor ihrem Haus zu deponieren, das anschließend durch einen unbekannten Komplizen abgeholt wurde.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor Anrufen der Betrüger und weist nochmals eindringlich auf die bekannten Verhaltensempfehlungen hin.

Digital, Ganz Egal? Die Digitalisierung in Deutschen Schulen

(PM) Deutschland hinkt beim Thema Digitalisierung ziemlich hinterher, insbesondere im Vergleich mit seinen europäischen Nachbarn. Dies wurde vor allem während der Corona-Krise deutlich, als ganze Branchen über Nacht die Digitalisierung als Überlebensstrategie nutzen mussten, anstatt Sie weiterhin als IT-Spielerei zu begreifen. Auch Schulen merken, dass sie hier in ihrem Bildungsauftrag an die Grenzen gelangen.

Es wird kräftig geforscht: Neue Corona-Tests kommen mittlerweile ohne Wattestäbchen aus, doch eine Lösung abseits des gewissenhaften Social Distancings gibt es für das COVID-19-Virus noch nicht. Doch das funktioniert nicht immer: Knapp 2 Wochen nach dem Schulstart in Baden-Württemberg wurden bereits 172 Schulklassen wieder aus dem Präsenzunterricht genommen. Zwar sieht die deutliche Mehrheit der Deutschen die Schulschließungen, die nach Ausbruch der ersten Welle veranlasst wurden, als die richtige Lösung an, jedoch konnte das Bildungssystem nur mangelhaft auf diese Situation reagieren. Laut Statistiken des ifo Instituts konnte der Präsenzunterricht nicht durch das Online-Angebot der Schulen ersetzt werden. Tatsächlich hatte sich die Zeit, die Schülerinnen und Schüler mit der Schule verbringen, halbiert. Über 50% der Kinder hatten seltener als einmal je Woche die Möglichkeit, gemeinsamen Online-Unterricht zu besuchen, nur 6% hatten täglich Unterricht. Auch die individuelle Betreuung durch Lehrkräfte brach ein. All dies ist ein Armutszeugnis für die Schulen, für das Bildungssystem und damit auch für die ganze Republik. Doch welche Gründe hat dieses Versagen und wie müssen sich Bund und Länder auf ein Wiedereintreten dieser Situation vorbereiten?

Gründe dafür, dass die Digitalisierung noch immer scheitert, gibt es reichlich. Allem voran steht der Ausbau der digitalen Infrastruktur, also das Breitbandnetz, Glasfaserleitungen und seit neuestem die 5G-Versorgung. Doch auch in gut versorgten Regionen wie Stuttgart konnten die Schulen nicht reagieren. Es fehlt auch an Fachkompetenz des Lehrpersonals und die Länder müssen für die benötigten Schulungen Verantwortung übernehmen. Um dies zu ermöglichen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den DigitalPakt Schule eingerichtet, finanziert aus dem Sondervermögen des Digitalinfrastrukturfonds. Insgesamt 100 Mio. Euro stehen den Ländern bis Jahresende unmittelbar zur Verfügung, um sowohl die benötigte Infrastruktur zu errichten, als auch ihr Personal im Umgang mit digitalen Systemen zu unterweisen. Den individuellen Bedarf müssen die Schulen jeweils selbst anmelden und die maximale Höhe der Förderung hängt von der Größe der Schule ab. Dass diese Förderung viel zu spät kam, gesteht auch die Bundesregierung ein und gab den Mangel verfassungsrechtlicher Grundlagen als Begründung an. Um diese Förderung zu verabschieden, musste zunächst eine langwierige Änderung des Grundgesetztes geschehen.

Doch auch vor Beantragen dieser oder ähnlicher staatlicher Förderungen sollten sich die Schulen gut vorbereiten und zumindest einen Medienentwicklungsplan erstellen und die Lehrkräfte müssen, gleich ob intern oder extern, zeitnah weitergebildet werden.

Theatersommer im Pfarrgarten von St. Theresia

(KSD) Der Pfarrgarten ist das Herz der Gemeinde St. Theresia. Er liegt zwischen Kirche, Kita und Gemeindehaus. In den vergangenen Wochen war er wegen Corona verwaist, jetzt wird die Wiese wieder bespielt. Und zwar von Schauspielern der Schauspielbühnen in Stuttgart, die an sieben Abenden Szenen, Lesungen und musikalische Darbietungen präsentieren werden.

Die Reihe startet am Donnerstag, 2. Juli, um 20 Uhr mit Monika Hirschle, die unterhaltsame Szenen aus dem Alltag zeigen wird. Der Theatersommer im Pfarrgarten ist eine Kooperation zwischen den Schauspielbühnen in Stuttgart und der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest. Die Zuschauer bringen Stühle und gegebenenfalls Proviant selbst mit. Eine Anmeldung ist erforderlich. Gespielt wird nur bei schönem Wetter.

Der Pfarrgarten in der Pirmasenser Straße 8 wird bis Ende August an den Donnerstagabenden zur Bühne für kleine, feine Theaterstücke. Auch mit 1,5 Meter Distanz zueinander, ist man im großen Garten mit den schönen alten Bäumen „beieinander – und doch geschützt“, wie Matthias Hambücher, der leitende Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest sagt. Er freut sich über die Kooperation mit den Schauspielbühnen in Stuttgart: „Seit Corona war der Pfarrgarten verwaist. Wenn nun unser Wiesle wieder bespielt wird, lebt die Gemeinde wieder auf, erleben wir wieder Gemeinschaft“, so Hambücher. Für ihn ist das „Pfarrwiesle” das Herz von St. Theresia, das die verschiedenen Anliegen der Gemeinde – spirituell, gemeinsam, alt und jung – zusammenbringt.

Froh über die Kooperation und die Tatsache, dass endlich wieder gespielt werden darf, ist auch Axel Preuß, der Intendant der Schauspielbühnen in Stuttgart. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir zusammen den Theatersommer im Pfarrgarten 2020 gestalten. Ein fröhliches Füllhorn toller Künstlerinnen und Künstler vom Alten Schauspielhaus und der Komödie im Marquardt zeigt im Juli und August ein höchst vergnügliches und abwechslungsreiches Programm. Es gibt Szenen, Lesungen und Musik. Die Schauspielbühnen in Stuttgart und die Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest bilden ein tolles Team!” Die Schauspielbühnen in Stuttgart präsentierten im Rahmen ihrer Reihe “Stadt als Bühne” bereits die Produktion “Judas” in verschiedenen Kirchen der Landeshauptstadt”.

Der nächste Ort in diesem Sommer ist der Pfarrgarten von St. Theresia. Für Pfarrer Matthias Hambücher ergänzen sich Religion und Kultur auf eine gute Weise. „Kirche ist schon immer ein Kulturträger. Kulturschaffende Kirchenmusiker, Chöre und Solisten gestalten jeden unserer derzeit sechs Sonntagsgottesdienste individuell und machen ihn zu etwas Einmaligen und Besonderen. Was wir in der Kirche tun, findet draußen seine Fortsetzung.“ Im Theater sind es die Schauspielerinnen und Schauspieler, die das Menschliche auf die Bühne bringen mit all seinen Ausformungen: Freude, Kummer, Trost, Glück, Liebe, Schmerz. „Und wo das Menschliche im Blick ist, ist auch Gott nicht weit“, findet Hambücher.

Der ungewöhnliche Ort bringt für die maximal 50 Zuschauer ein paar Besonderheiten mit sich: Diese bringen ihre Stühle selbst mit, zudem Getränke und Fingerfood, wenn sie dies möchten. Wichtig ist auch, dass die Zuschauer neben der ausgedruckten Eintrittskarte und einer Maske das Eintrittsgeld in Höhe von fünf Euro passend mitbringen, es wird kein Wechselgeld geben. Die Maske kann am Platz abgenommen werden. Eine vorherige Reservierung über die Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest (www.kirche-stuttgart-nordwest.de) ist erforderlich, eine Abendkasse gibt es nicht. Die Theaterabende finden nur bei schönem Wetter statt. Beginn ist immer um 20 Uhr im Pfarrgarten, Pirmasenser Str. 8 in Weilimdorf.

Termine und Programm:

Donnerstag, 2.Juli, 20 Uhr: Monika Hirschle
Gell, Sie sens?! (Vorstellung ist bereits ausverkauft)
Geschichten, die das Leben schrieb über die schwäbische Sprache, Urlaubsfahrten damals und heute, Besuche auf dem Wochenmarkt, Theatererlebnisse, das Innenleben von Damenhandtaschen, die Probleme mit dem Älterwerden und vieles mehr. Monika Hirschle plaudert auf ihre bekannt zauberhaft-zupackende Weise aus dem Nähkästchen.

Donnerstag, 9.Juli, 20 Uhr: Eva Geiler
Gretchen von Einzlkind (Vorstellung ist bereits ausverkauft)
Die berühmte Theaterintendantin Gretchen Morgenthau vergreift sich der Polizei gegenüber im Ton und wird zur Strafe auf eine isländische Vulkaninsel verbannt, wo sie mit den Einheimischen ein Theaterstück aufführen muss. Ausschnitte dieser spektakulären Memoiren sollen uns Ausgangspunkt sein für ein Gespräch über das Leben im Theater und umgekehrt.

Donnerstag, 16.Juli, 20 Uhr: Jörg Pauly
Das Leben für Anfänger und Fortgeschrittene von Slawomir Mrozek
Jörg Pauly ist in den Kirchen der Stadt kein Unbekannter. Schon die zweite Spielzeit schlüpft er in die Rolle des „Judas“. Jetzt ist er von einer humorvollen Seite zu erleben – mit Geschichten, Tipps und Anleitungen für das Leben im Allgemeinen und Krisen im Speziellen, verfasst vom Satiriker und Theaterautor Slawomir Mrozek.

Donnerstag, 23.Juli, 20 Uhr: Maryanne Kelly & Beatrice Michalski (Klavier)
Broadway-Baby
Musical-Star Maryanne Kelly lässt ihre persönlichen Lieblingssongs und Musical-Klassiker von Stephen Sondheim, Cole Porter oder Frank Sinatra erklingen. Ergänzt wird das musikalische Programm durch Anekdoten und Kulissengeflüster aus dem Showbusiness.

Donnerstag, 6.August, 20 Uhr: Apostolos Naumis
Ein mediterraner Abend mit Apostolos Naumis
Der virtuose Flamenco-Gitarrist Apostolos Naumis sorgt für einen musikalischen Kurzurlaub im Pfarrgarten. Ganz pur: ein Mann, seine Stimme und seine Gitarre.

Donnerstag, 13. August, 20 Uhr: Oliver Krämer & Babette Walter
Schattenspringer
Wer kennt sie nicht, die wunderbaren Chansons von Georg Kreisler? Eine Welt des traurigen Lachens und des fröhlichen Weinens, des überzeugten Zweifelns und der unendlichen Fröhlichkeit düsterer Klavierakkorde. Schauspieler und Pianist Oliver Krämer präsentiert gemeinsam mit seiner Kollegin Babette Walter eine Auswahl der berühmten Lieder des Wiener Komponisten und Kabarettisten.

Donnerstag, 20. August, 20 Uhr: Sebastian Kreutz
So kann ich nicht arbeiten
Vom Theatertechniker zum Staatsschauspieler: Sebastian Kreutz, langjähriges Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, erzählt von den großen und kleinen Pannen auf und hinter der Bühne. Ein einmaliger Einblick in die Welt des Theaters.

Weitere Infos und Kartenreservierung: www.kirche-stuttgart-nordwest.de und www.schauspielbuehnen.de

Auf der Picknick-Decke Gottesdienst feiern

(KSD) Corona macht kreativ. Zwei Stuttgarter Gemeinden haben während der Zwangspause in den vergangenen Wochen neue Gottesdienstformate für Familien entwickelt, die an diesem Wochenende an den Start gehen. In der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest können Eltern mit ihren Kindern Picknick-Gottesdienste unter freiem Himmel erleben.

Mitbringen sollten sie lediglich eine Decke und Brot zum familieninternen Teilen. Wer lieber mit den Kindern zuhause feiert, für den gibt es in der Gemeinde St. Georg Gottesdienste zum Mitnehmen. Zu finden sind die Tüten ab 21. Juni in der Kirche. „Wir möchten den Familien zeigen: Wir haben euch nicht vergessen“, sagt die dortige Gemeindereferentin Christine Göttler-Kienzle.
Seit Anfang Mai werden in Stuttgart wieder Gottesdienste gefeiert, die mit den momentanen Infektionsschutz-Bestimmungen allerdings nur wenig gestalterischen Freiraum haben. Um auch Familien mit Kindern ein ansprechendes liturgisches Angebot bieten zu können, hat die Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest ein neues Format ins Leben gerufen: Picknick-Gottesdienste. „Wir wollten unbedingt das Singen ermöglichen, deshalb war klar, dass wir nach draußen müssen“, sagt Pastoralreferentin Julia Matheis. Die Abstandsregeln sollen genau beachtet werden, die Familien aber trotzdem „ein Miteinander erleben und ins Gespräch kommen.“

Der erste Picknick-Gottesdienst zum Thema „Arche Noah“ fand bereits am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr im katholischen Waldheim Lindental in Weilimdorf statt. Weitere Termine an wechselnden Orten sind geplant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmenden werden lediglich gebeten, eine Picknick-Decke für die Familie, Fladenbrot oder Brötchen und gegebenenfalls Getränke mitzubringen. Bei Regen fällt der Gottesdienst aus. Aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Gemeinde unter www.kirche-stuttgart-nordwest.de.

Zeit- und ortsunabhängig können Eltern und Kinder im Stadtbezirk Stuttgart-Nord nun Gottesdienst feiern. Ebenfalls ab Sonntag, 21. Juni, hängen in der Kirche St. Georg in der Heilbronner Straße Tüten mit allen erforderlichen Materialien aus, die ohne Anmeldung abgeholt werden können. So kann nach Belieben gebastelt, gelesen, gespielt und gebetet werden. Thematisch geht es in dem ersten Kindergottesdienst to go um das „Aufbrechen“ – passend zu der Zeit nach Pfingsten und den aktuellen Lockerungen der Corona-Regeln. Die Gemeindereferentin und Theologin Christine Göttler-Kienzle sieht in dem neuen Format „eine Brücke zu den Familien“.

Termine der Picknick-Gottesdienste in Weilimdorf:

Sonntag, 28. Juni, 11 Uhr: Pfarrgarten St. Theresia, Pirmasenser Str. 8
Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr: Waldheim Lindental, Diepachwiesen 6
Sonntag, 12. Juli, 11 Uhr: Pfarrgarten Salvator, Giebelstr. 15
Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr: Pfarrgarten St. Theresia, Pirmasenser Str. 8

Prävention in Zeiten von Corona: Polizei Stuttgart richtet neue Hotline ein

Das Fundament einer erfolgreichen Polizeiarbeit bildet die Prävention. Dabei gilt es, Straftaten gar nicht erst entstehen zu lassen, die Risiken im Straßenverkehr zu reduzieren sowie die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich neuer Kriminalitätsphänomene zu sensibilisieren.

Um diese präventiven Ziele zu erreichen, bieten die Beamtinnen und Beamten des Referats Prävention verschiedenste zielgruppenorientierte Veranstaltungen an. Schutz vor Einbrüchen, intensive Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Drogenkonsum, Schulwegtraining mit den ABC-Schützen sowie die Masche von Telefontrickbetrügern sind nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Präventionsangebot. Dabei bevorzugen die Beamten stets den persönlichen Kontakt mit den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern. Doch zu Zeiten der Corona-Pandemie mit ihren vielfältigen Einschränkungen muss sich auch die Polizei neu orientieren und andere Wege finden, um die Menschen zu erreichen. Kriminalität macht während dieser Zeit keine Pause, oftmals versuchen Betrüger sogar, mit der Pandemie Kasse zu machen. Auch die Verkehrssicherheitsarbeit ist in Anbetracht des wachsenden Fahrradtrends ein brandaktuelles Thema.

Die Polizei Stuttgart bietet daher ab dem 15. Juni 2020 eine Beratungshotline beim Referat Prävention an. Die Beamtinnen und Beamten stehen dabei für alle Fragen rund um das Thema Prävention von Montag bis Freitag 08:30 – bis 11:30 Uhr unter der folgenden Telefonnummer zur Verfügung: 0711 – 8990 1241.

Die Beamten beraten dabei kostenlos und kompetent. In Zeiten, in denen der persönliche Kontakt erschwert wird, ist es umso wichtiger, eine neutrale Beratungsstelle anzubieten, um gemeinsam diese Krise zu bewältigen.

Auch online finden sich Informationen und nützliche Tipps und Ratschläge zu ausgewählten Themen: www.polizei-stuttgart.de. Nach wie vor können sich Bürgerinnen und Bürger in dringenden Fällen an den Polizeinotruf 110 wenden oder persönlich ein Polizeirevier in der Nähe besuchen.

Rettungswagen mit Auto kollidiert

(ots) – Bei einem Verkehrsunfall ist am Mittwoch (10.06.2020) auf der Kreuzung Flachter Straße/Bundesstraße 295 ein Rettungswagen während einer Blaulichtfahrt umgestürzt.

Der 41 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens war gegen 11.00 Uhr auf der Flachter Straße in Richtung Gerlinger Straße unterwegs, als er mit Sondersignal bei Rotlicht in die Kreuzung einfuhr. Dabei kollidierte der Rettungswagen mit einem VW einer 39 Jahre alten Frau. Diese wollte bei Grünlicht die Kreuzung aus Richtung Ditzingen geradeaus in Richtung Stuttgart-Weilimdorf überqueren. Bei dem Zusammenstoß kippte der Rettungswagen auf eine Laterne. Der Mast knickte dabei um und der Rettungswagen kam auf der Seite zum Liegen.

Der 41 Jahre alter Sanitäter, sein 24 Jahre alter Beifahrer sowie die 39-jährige Frau erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Während der Einsatzfahrt befand sich kein Patient im Rettungswagen. Der Sachschaden wird auf über 150.000 Euro geschätzt.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Webseite der Feuerwehr Weilimdorf.

Fotos: Andreas Rometsch

Fahrbahndeckenerneuerung auf der B295 zwischen Solitudestraße und Feuerbacher Tunnel

(RP) Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die verkehrsärmere Zeit über die Pfingstferien ab Freitag, 29. Mai 2020, bis Freitag, 19. Juni 2020, zur Umsetzung des zweiten Bauabschnittes der Sanierung der B 295 im Bereich der Umfahrung von Stuttgart-Weilimdorf.

Aufgrund des aktuellen Zustandes der B 295, sowie der Föhrichstraße ist eine Sanierung in diesem Streckenabschnitt notwendig. Der erste Sanierungsabschnitt der Umfahrung wurde bereits 2019 ebenfalls in den Pfingstferien umgesetzt.

Die Arbeiten erfolgen ab Freitag, 29. Mai 2020, bis Montag, 15. Juni 2020, unter Vollsperrung der B 295 zwischen der Anschlussstelle (AS) Weilimdorf-Mitte (Solitudestraße) bis zum Feuerbacher Tunnel. Dabei werden die oberen Asphaltschichten der B 295 saniert. In der ersten Woche nach den Pfingstferien erfolgt die Sanierung der Zuwegung von Weilimdorf zur B 295 (Föhrichstraße). In dieser Zeit ist die B 295 wieder durchgängig befahrbar. Die Arbeiten erfolgen in drei Abschnitten.

Die erste Bauphase beginnt am Freitag, 29. Mai 2020, 12:00 Uhr, mit der Sperrung der B 295 stadteinwärts zwischen der AS Weilimdorf – Mitte und der Zufahrt Weilimdorf – Föhrichstraße. Stadtauswärts erfolgt die Vollsperrung erst nach dem Berufsverkehr ab etwa 18:00 Uhr desselben Tages. Diese Bauphase endet am Montag, 8. Juni 2020, 5:00 Uhr morgens. Während dieser Zeit ist die B 295 in diesem Abschnitt voll gesperrt. Neben der Sanierung der Deck- und der Binderschicht zwischen der AS Solitudestraße und der Föhrichstraße wird auch die Fahrbahntafel der Brücke über das Lindental instand gesetzt. Auf der B 295 kommt als Deckschicht ein langlebiger lärmarmer Gussasphalt zum Einsatz. Im Kreuzungsbereich der B 295 und Föhrichstraße wird auf Grund der Aufweitungen und Verziehungen ein klassischer Walzasphalt eingebaut. Zusätzlich finden Arbeiten an den Kontakt- und Zählschleifen statt.

Der lokale Verkehr wird in beiden Richtungen über die Solitude- und die Weilimdorfer Straße geleitet. Die Zebrastreifen auf der Weilimdorfer Straße werden zur besseren Abwicklung des Umleitungsverkehrs während dieser Bauphase durch Fußgängerampeln ersetzt. Der überregionale Verkehr in Stuttgart mit Ziel A 81 wird bereits am Pragsattel und auf der A 81 vor der AS Feuerbach auf die Vollsperrung hingewiesen und über die AS Zuffenhausen und die B 10/B 27 geleitet.

Die zweite Bauphase erfolgt anschließend ab Montag, 8. Juni 2020, 5:00 Uhr morgens, und endet am Montag, 15. Juni 2020, gegen 5:00 Uhr morgens. Während der zweiten Bauphase ist auch der Feuerbacher Tunnel für den Verkehr gesperrt.
Das Regierungspräsidium saniert zusätzlich für die Stadt Stuttgart die Deck- und Binderschicht der B 295 zwischen dem Kreuzungsbereich (B 295/Föhrichstraße) bis hin zum Feuerbacher Tunnel. Auch in diesem Bereich wird die Deckschicht aus Gussasphalt ausgeführt. In Kreuzungs- und Rampenbereichen kommt Walzasphalt zum Einsatz. Im Feuerbacher Tunnel werden zudem Sanierungsarbeiten an den dortigen Entwässerungseinrichtungen durch die Stadt Stuttgart selbst ausgeführt.

Der lokale Verkehr aus Stuttgart kommend wird durch Feuerbach über die Bregenzer, Wiener-, Weilimdorfer Straße bis hin zur Pforzheimer Straße/Föhrichstraße geleitet. Von hier aus verläuft die Umleitung analog zur ersten Bauphase über die Pforzheimer- und die Solitudestraße zurück auf die B 295. Der Verkehr in Fahrtrichtung stadteinwärts wird anders als in der Gegenrichtung nicht durch Weilimdorf geführt. Der Verkehr nutzt die B 295 bis zum Baufeld im Kreuzungsbereich Förichstraße/B 295. Über die Föhrichstraße führt die Umleitung auf die Weilimdorfer Straße. Von hier aus erfolgt die Umleitung analog zur Gegenrichtung. Die überregionale Umleitung der ersten Bauphase bleibt unverändert bestehen.

Die dritte Bauphase beginnt am Montag, 15. Juni 2020, 5:00 Uhr, und dauert bis einschließlich Freitag, 19. Juni 2020, abends, an. Die B 295 ist zu diesem Zeitpunkt wieder beidseitig befahrbar und für den Verkehr offen. Die Verkehrsbeziehung B 295/Föhrichstraße wird analog zur ersten Bauphase über die AS Solitudstraße, die Solitudestraße und die Pforzheimer Straße geführt.

Die Kosten der Maßnahme betragen rund 1,8 Millionen Euro. Kostenträger ist der Bund sowie im Zulauf zum Feuerbacher Tunnel die Stadt Stuttgart.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Bauzeit.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

_Fotos: Hans-Martin Goede (Luftbild) und Andreas Rometsch